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Neue Zahlen: Wachstumspause bei den Tourismusmessen

Posted by admin | Posted in Messen | Posted on 05-03-2008

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Was gibt’s eigentlich Neues vom Messemarkt? Die Besucherzahlen sehen jedenfalls seit einigen Jahren nicht mehr so berauschend aus, zumindest wachsen sie nicht mehr. Die traditionellen deutschen Tourismusmessen für den Endverbraucher sind die CMT in Stuttgart, Reisen und Camping in Essen, Reisen Hamburg und die CBR in München. Die ITB in Berlin wendet sich ja zunächst eher an Fachbesucher, bevor sie die Pforten für Endkunden öffnet.
Die CMT in Stuttgart, die größte Verbrauchermesse im Tourismus, wuchs 2008 allerdings enorm von 173.000 auf etwa 218 000 Besucher. Der Zuwachs hatte natürlich größtenteils etwas mit dem neuen Messegelände in der Nähe des Stuttgarter Flughafen zu tun. 1.850 Aussteller aus 95 Ländern wurden in diesem Jahr gezählt. Bereiche der CMT waren Caravaning, Golf, Wellness und Kreuzfahrten sowie eine internationale Messe für „anderes Reisen“.
Zur CBR Freizeit und Reisen in München, der zweitgrößten Reiseverbrauchermesse, kamen im Februar mit 100.000 Besuchern aus München und Umgebung etwa 13.000 Gäste weniger als 2007.
Die Besucherzahlen der ebenfalls im Februar statt findenden Internationalen Messe Reisen und Camping in Essen fielen in diesem Jahr auch deutlich geringer aus als im Vorjahr: Die Gästezahl schrumpfte von 98.900 auf 91.100. Die Ausstelleranzahl stagniert bei etwa 700. Der Veranstalter meldete 2008 einen neuen Trend für Zelturlaub. Messesprecher Michael Herdemerten sagt, dass gerade durch ein junges Publikum die Urform des Camping eine regelrechte Renaissance erlebe. Außerdem war etwa die Hälfte der Besucher unter anderem auf der Fahrradmesse.
Rund 78.000 Gäste besuchten die Reisen Hamburg, zumindest etwa genau so viele wie im Vorjahr. Es gab dort etwa 1000 Aussteller aus 80 Nationen.
Die ITB soll dieses Jahr nach Angaben der Berliner Messegesellschaft komplett ausgebucht sein. In 26 Hallen stehen 150.000 Quadratmeter für rund 11.000 Unternehmen aus mehr als 180 Ländern zur Verfügung. 2007 kamen über 177.000 Besucher, davon waren 108.000 Fachbesucher. An den beiden letzten Tagen für das allgemeine Publikum hatte die ITB rund 68.000 Besucher.
Mal sehen, ob das im nächsten Jahr insgesamt besser aussehen wird. Wahrscheinlich eher nicht!

Ein Hotel für Schwule in Berlin

Posted by admin | Posted in Hotels | Posted on 03-03-2008

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Das passt ja zu Berlin: Die spanische Hotelkette Axel plant im Frühjahr 2009, Deutschlands erstes Schwulen-Hotel in der Hauptstadt zu eröffnen.

Die Axel-Kette hat bereits Häuser in Barcelona und Buenos Aires eröffnet. Das erste deutsche Hotel für Homosexuelle im ohnehin schwul-lesbischen Stadtbezirk Schöneberg soll über 87 Zimmer mit unter anderem zylindrisch geformten Luxussuiten, einem „türkischen Bad“, einer Dachterrasse, einer Cocktailbar sowie einem Restaurant verfügen. Juan P. Juliá Blanch, Gründer der Hotelkette, hat sich vor drei Jahren in unsere Hauptstadt verliebt. „Berlin ist eine kosmopolitische Stadt, offen für neue Tendenzen, mit einem spektakulären schwulen Ambiente“, so der Unternehmer. Ideal also für das Konzept, schwul-lesbischen Gästen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich wohlfühlen und sich nicht wegen ihrer sexuellen Richtung rechtfertigen müssten. Allerdings sind auch Heterosexuelle in dem Hotel willkommen.
Christian Tänzer von der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) meint dazu: „Das schwul-lesbische Publikum gilt international als sehr reisefreudig und unternimmt insbesondere Kurz- und Städtereisen“. Schon seit längerem führt Berlin Werbekampagnen für Lesben und Schwule durch. Besonders bekannt sind der Christopher Street Day oder das schwul-lesbische Straßenfest im Juli. Die homosexuelle Szene in Berlin gilt als eine der größten Europas.

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